Kleidung fürs Kind – Neu oder gebraucht?

Kinder wachsen schnell und dementsprechend oft benötigen sie neue Kleidung. Da stellt sich dann für alle Eltern die Frage, wie man das auf Dauer bezahlen soll. Gerade wenn man zwei oder drei Kinder hat, kann der ständige Bedarf an neuer Kinderkleidung zur echten Belastung für den Geldbeutel werden. Zwar bieten viele Textildiscounter sehr günstige Kindermode an, allerdings werden diese Ketten jedoch von vielen Eltern kritisch gesehen. Secondhand-Mode ist da die Alternative!

Fast 600 Euro – so viel geben Eltern im Durchschnitt für die Bekleidung jedes Kindes pro Jahr aus. Das ist eine stolze Summe, die für viele Paare ein nicht unerheblicher Kostenfaktor ist. Dazu kommt noch, dass ein Elternteil häufig zu Hause bleiben muss, wodurch sich auch noch das Einkommen reduziert. Da noch viele weitere Kosten auf die Eltern zu kommen, wenn sie sich für Kinder entscheiden, muss man sich Fragen, wo und wie man Kosten reduzieren kann. Auf viele Produkte kann man nicht verzichten oder sie günstiger bekommen, doch Klamotten wie Jacken und Mäntel bergen hingegen Sparpotenzial.

Keine Abstriche bei der Qualität

Das Sparen ist aber oftmals gar nicht so einfach, schließlich möchte man seine Kinder ja weiterhin in qualitativ hochwertige und bequeme Pullover stecken. Qualitativ hochwertig, gesundheitlich unbedenklich und natürlich schick sollen die Sachen für den Nachwuchs sein. Diese Vorgaben umzusetzen ist aber gar nicht so leicht, vor allem wenn das Budget begrenzt ist. In diesem Fall muss man alternative Lösungen suchen.
Die Discounter, die es in fast jeder größeren Stadt gibt, bieten zwar Kinderkleidung zum kleinen Preis, diese lässt jedoch häufig zu wünschen übrig. Es sind vor allem moralische Bedenken und die Angst um die Gesundheit der Kinder, die viele Eltern davor zurückschrecken lässt, beim Discounter zu kaufen. Lohndumping und höchst fragwürdige Arbeitsbedingungen bei der Produktion möchten nur die wenigsten in Kauf nehmen. Und auch die Produkte selbst sorgen dafür, dass Eltern ihre Kinder nur ungern mit diesen ausstatten. In vielen Textilien finden sich bedenkliche Inhaltsstoffe, die gesundheitlich problematisch sind. Aus diesen Gründen scheidet Bekleidung vom Discounter als günstige Alternative häufig aus.

Secondhand ist eine Lösung

Es gibt jedoch Möglichkeiten, trotz des schmalen Geldbeutels seine Kinder gut anzuziehen. Erste Anlaufstation für viele Eltern mit wenig Geld ist häufig der Secondhand-Shop. Hier findet man Markenprodukte, die qualitativ sehr hochwertig sind. Im Gegensatz zu völlig neuwertigen Kleidungsstücken sind die Sachen hier aber erschwinglich. Oft sind die Klamotten nur wenig getragen worden, denn auch andere Kinder wachsen schnell und nutzen ihre Bekleidung daher nur für einen kurzen Zeitraum. In einwandfreiem Zustand wird sie dann häufig noch weiterverkauft. Natürlich werden die Produkte vorher gründlich gereinigt, sodass man sich als Eltern keine Sorgen um die Hygiene machen muss.
Auch das Internet ist bei der Suche nach günstiger Kinderkleidung eine große Hilfe. Hier gibt es sowohl neuwertige als auch gebrauchte Kleidung für den Nachwuchs. Sowohl Onlineshops als auch Auktionshäuser und spezielle Plattformen für Secondhand-Kleidung bieten die Produkte oft sehr viel günstiger an als die Geschäfte um die Ecke.
Wer also umfassend nach günstiger Kinderkleidung sucht, der kann auf Dauer viel Geld sparen. Hat man selber noch gut erhaltene Kleidung kann es sich lohnen, diese ebenfalls zu verkaufen und so die Haushaltskasse zu entlasten.